Datenbanken IIA: Datenbank-Entwurf

Allgemeine Informationen

Dies ist die Homepage der Vorlesung „Datenbanken IIA: Datenbank-Entwurf” an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Wintersemester 2024/25. Die Vorlesung wird gehalten von Prof. Dr. Stefan Brass. Sie hat 5 Leistungspunkte und 2+2 SWS. Sie ist u.a. für die Master-Studiengänge Informatik, Bioinformatik und Wirtschaftsinformatik gedacht. Genauere Angaben finden sich in der offiziellen Modulbeschreibung.

Hinweis:

PDF-Dateien der Folien finden Sie im Menü links unter Folien. Die Adresse dieser Webseite ist http://www.informatik.uni-halle.de/~brass/dd24/.

Erste Vorlesung:

Die erste Vorlesung ist am Dienstag, den 08.10.2024, 12:15-13:45. im Hörsaal 3.07 (Von-Seckendorff-Platz 1).

Falls Sie das Gebäude „Von-Seckendorff-Platz 1” noch nicht kennen:

Erste Übung:

Die Übung beginnt schon in der ersten Semesterwoche, also am Mittwoch, den 09.10.2024!

Video-Aufzeichnung der Vorlesung:

Es gibt voraussichtlich auch eine Videoaufzeichnung der Vorlesung (falls Sie zu einzelnen Vorlesungsterminen nicht kommen können). Die Videoaufzeichnung wird nach der Vorlesung in StudIP zugänglich gemacht (mit einer gewissen technischen Verzögerung, erfahrungsgemäß ca. 18 Uhr).

Die Videoaufzeichnung ist nur für besondere Fälle gedacht (z.B. Krankheit, unverschiebbare andere Termine). Normalfall sollte der Besuch der Vorlesung sein. Es gibt keine Garantie, dass alle Vorlesungen aufgezeichnet werden (manchmal kommt es zu technischen Problemen). Sollten weniger als die Hälfte der Teilnehmenden zur Präsenzveranstaltung kommen, wird die Videoaufzeichnung möglicherweise ganz eingestellt.

Bitte in StudIP eintragen:

Tragen Sie sich bitte in StudIP für diese Vorlesung ein. Eventuelle dringende Informationen werden über den EMail-Verteiler von StudIP versendet.

Modul-Anmeldung:

WICHTIG! Vergessen Sie nicht die Modul-Anmeldung im Löwenportal. Mindestens für Wirtschaftsinformatiker geht nach der offiziellen Frist (erste zwei Semesterwochen) nichts mehr! Und ohne Modul-Anmeldung kann man sich später nicht zur Prüfung anmelden.

Lernziele:

Dies ist eine Spezialvorlesung aus dem Datenbank-Bereich. Nach erfolgreicher Teilnahme an dieser Vorlesung sollten die Teilnehmenden Folgendes können:

  • Die Teilnehmer sollten ein Datenbank-Schema auch für größere Anwendungen erstellen können.
  • Die Teilnehmer sollten Korrektheit und Qualität von Datenbank-Schemata bewerten können, sowie alternative Lösungen vergleichen.
  • Die Teilnehmer sollten einen Eindruck davon haben, wie sich der Datenbank-Entwurf in ein Gesamtprojekt der Anwendungsentwicklung einbettet.
  • Die Teilnehmer sollten praktische Erfahrung im Umgang mit mindestens einem Entwurfswerkzeug gewinnen (z.B. Oracle SQL Developer Data Modeler).
  • Die Teilnehmer sollten auch serverseitige Datenbank-Programmierung mit Triggern, Stored Procedures und objektrelationalen Features durchführen können.

Inhalte (vorläufige Planung):

  • Datenbank-Projekte: Übersicht, Probleme, Phasenmodelle, Risiken
  • Qualitätskriterien für Datenbank-Schemata
  • Fortgeschrittener konzeptioneller Entwurf, Alternative Notationen für das Entity-Relationship-Modell und verwandte Modelle
  • Vergleich alternativer Entwürfe, häufige Fehler, typische Strukturen
  • Logischer Entwurf, Reverse Engineering
  • CASE-Tools für Datenbank-Projekte am Beispiel von Oracle Designer (nur ER-Entwurf, Logischer Entwurf)
  • UML-Klassendiagramme für den Datenbank-Entwurf
  • Relationale Normalformen (vertieft)
  • Modellierungs-Techniken (sofern Zeit): Generische Modelle, Zeitabhängige Daten, Formularanalyse, Interviews, Top-Down-Verfeinerung, Sichten-Integration
  • Programmierung von Triggern und Stored Procedures (serverseitige Programmierung, u.a. zur Sicherung der Integrität)
  • Einführung in Objektrelationale Datenbanken (sofern Zeit)

Der Dozent ist Oracle Certified Professional (Oracle8 DBA) und IBM Certified Database Administrator - DB2 9 DBA for Linux, UNIX and Windows (sowie Advanced DBA für DB2 UDB V8.1).

Voraussetzungen:

Ich gehe davon aus, dass die meisten Zuhörer „Einführung in Datenbanken” und viele auch „Datenbank-Programmierung”. Genauer gibt es folgende Voraussetzungen:

  • Sie sollten das relationale Modell kennen (inklusive Integritätsbedingungen wie Schlüssel, Fremdschlüssel, NOT NULL und CHECK-Constraints).
  • Sie sollten SQL gut kennen (insbesondere auch die CREATE TABLE Anweisung).
  • Sie sollten wenigstens einen ersten Eindruck vom Entity-Relationship-Modell haben (inklusive Kardinalitäten, d.h. der Unterscheidung von Relationships als one-to-many, many-to-many, etc.).
  • Sie sollten einen ersten Eindruck von der Schema-Übersetzung vom ER-Modell in das Relationenmodell haben.
  • Englische Sprachkenntnisse: Ich werde in Deutsch sprechen, aber meine Folien sind in Englisch. Einige der Lehrbücher sind in Deutsch, aber viele weitere Literatur ist in Englisch.
  • Falls Sie serverseite Programmierung mit PL/pgSQL in PostgreSQL noch nicht kennen, müssen Sie sich selbst einarbeiten. Das waren Inhalte meiner Vorlesung „Datenbank-Programmierung” im Bachelor. Auf der Webseite gibt es auch entsprechende Folien.
  • Genug Zeit: Was man lernt, hängt immer auch am eigenen Einsatz.
Prof. Dr. Stefan Brass
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